Offener Wohnbereich gestalten
So integriert Ihr Küche & Essplatz perfekt in Euer Zuhause
Hand aufs Herz: Wir alle lieben das Gefühl von Weite, das ein offener Wohnbereich schafft. Wenn der Duft des Kaffees direkt zum Esstisch zieht und Ihr beim Kochen mit Euren Gästen plaudern könnt, fühlt sich modernes Wohnen genau richtig an. Doch die Herausforderung folgt oft im Alltag: Wie verhindert Ihr, dass der Essbereich zwischen Sofa und Kochinsel verloren geht? Wir bei ASMO KÜCHEN zeigen Euch, wie Ihr eine harmonische Wohnküche im offenen Wohnbereich plant, die perfekt zu Eurem Alltag passt.
Wir schaffen Räume ohne Mauern
Ein offener Raum braucht Struktur, damit das Auge zur Ruhe kommt. Anstatt Wände hochzuziehen, nutzen wir „unsichtbare“ Grenzen:
Licht als Anker
Setzt über dem Esstisch auf markante Pendelleuchten. Sie bilden ein optisches Zentrum und grenzen den Bereich klar vom funktionalen Arbeitslicht der Küche ab.
Textile Inseln
Ein großzügiger Teppich unter dem Esstisch wirkt wie eine Insel. Er dämpft den Schall und definiert klar: „Hier wird genossen.“
Die Brücke schlagen: Die Kücheninsel als Bindeglied
Küchen mit Kochinsel ist das diplomatische Viertel Eures Zuhauses. Sie trennt den Arbeitsbereich der Küche optisch ab, öffnet sich aber zum Esszimmer.
Unser Planungs-Tipp
Verlängert die Arbeitsplatte der Insel zu einer Frühstücksbar. So schafft Ihr einen fließenden Übergang, der zum schnellen Espresso am Morgen ebenso einlädt wie zum Aperitif, während das Abendessen noch im Ofen schmort.
Material-Harmonie: Der rote Faden für das Auge
Nichts wirkt unruhiger als ein Stilbruch zwischen High-End-Küche und rustikalem Esstisch, der nicht dazu passt.
Wiederholung ist alles
Findet sich das Holz Eures Esstisches in den Regalen der Küche wieder? Oder korrespondiert die Farbe der Küchenfronten mit den Beinen Eurer Stühle? Diese kleinen Details sorgen dafür, dass der Raum wie aus einem Guss wirkt.
Akustik und Ordnung: Die unsichtbaren Helden
In offenen Räumen hört man alles – vom Mixer bis zum Klappern des Geschirrs.
Die Akustik-Lösung
Nutzt weiche Materialien wie Vorhänge, gepolsterte Stühle oder Akustikpaneele an den Wänden.
Ordnung halten
Wählt Küchengeräte mit geringer Dezibel-Zahl und plant ausreichend geschlossenen Stauraum ein. Nichts stört die Gemütlichkeit am Esstisch mehr als der direkte Blick auf das Chaos in der Spüle.
Laufwege: Freiheit für Eure Bewegung
Ein Fehler, den wir oft bei anderen Küchenplanungen sehen: Zu wenig Platz.
Die goldene Regel bei einer ergonomischen Küchenplanung
Wir planen zwischen der Küchenzeile und dem Esstisch mindestens 120 cm Abstand ein. So kann jemand entspannt am Tisch sitzen, während eine andere Person in der Küche hantiert, ohne dass man sich in die Quere kommt.
Euer Weg zum Wohnglück
Die perfekte Integration des Essbereichs ist kein Hexenwerk, sondern eine Frage der klugen Balance. Bei ASMO KÜCHEN helfen wir Euch dabei, Ästhetik und Ergonomie zu vereinen.
Habt Ihr Euren Grundriss schon im Kopf? Kommt vorbei und bringt Eure Ideen mit zu einem persönlichen Beratungstermin in eines unserer Küchenstudios und wir planen gemeinsam Euer offenes Raumwunder.
Sichert Euch gleich einen kostenlosen und unverbindlichen Beratungstermin.
Euer ASMO KÜCHEN Team
FAQ: Eure Fragen zur Planung offener Wohn-Essbereiche
Die optische Trennung gelingt dir am besten durch „Zonierung ohne Wände“. Nutze unterschiedliche Bodenbeläge, großzügige Teppiche unter dem Esstisch oder eine gezielte Lichtplanung mit markanten Pendelleuchten. Auch eine Kochinsel oder ein halbhohes Sideboard wirken als dezente Raumteiler, ohne die Weite des Raumes zu nehmen.
Das kommt auf das Raumgefühl an: Ein Esstisch aus Massivholz bildet einen gemütlichen Kontrast zu einer minimalistischen Kochinsel in Stein- oder Betonoptik. Achte darauf, dass sich Materialien oder Farben (z. B. die Stuhlbeine passend zu den Küchengriffen) wiederholen, um eine harmonische Verbindung zwischen den Zonen zu schaffen.
Für maximale Bewegungsfreiheit solltest du zwischen der Kücheninsel und dem Esstisch einen Laufweg von mindestens 120 cm einplanen. Für den Essbereich selbst kannst du pro Person ca. 60 cm Breite und 40 cm Tiefe einrechnen, plus zusätzliche 80 cm rund um den Tisch, um Stühle bequem zurückschieben zu können.
Setze auf ein Drei-Zonen-Lichtkonzept: Funktionales, helles Arbeitslicht in der Küche, dimmbare Akzent-Pendelleuchten direkt über dem Esstisch für die Atmosphäre und indirektes warmweißes Licht (z. B. LED-Stripes in Regalen) für die Gemütlichkeit im Wohnbereich. So kannst du die Lichtstimmung je nach Tageszeit flexibel steuern.
Ideal ist ein durchgehender Bodenbelag, um den Raum optisch zu vergrößern. Robuste Materialien wie großformatige Feinsteinzeug-Fliesen oder wasserresistenter Design-Vinyl in Holzoptik sind perfekt. Alternativ schafft ein Materialwechsel (z. B. Fliesen in der Küchenzone, Parkett im Essbereich) eine klare, optische Zonierung.
Bei offenen Konzepten ist ein leistungsstarker Dunstabzug das A und O. Wir empfehlen moderne Kochfeldabzüge (Downdraft-Systeme), die Gerüche direkt am Entstehungsort absaugen. Achte zudem auf einen besonders leisen Motor, damit die Unterhaltung am Esstisch nicht gestört wird.
In kleinen Räumen sind multifunktionale Möbel der Schlüssel. Eine verlängerte Arbeitsplatte an der Küchenzeile kann als kompakter Esstisch dienen. Helle Fronten und deckenhohe Schränke lassen den Bereich größer wirken. Klapptische bieten volle Flexibilität, wenn Gäste kommen.
Deine Bar auf Arbeitsplattenhöhe (ca. 91–94 cm) vergrößert optisch die Arbeitsfläche. Eine erhöhte Theke (ca. 105–110 cm) bietet hingegen einen perfekten Sichtschutz – so bleibt das „kreative Chaos“ in der Spüle vom Esstisch aus unsichtbar.