Feine Bärlauch-Knödel

In nur 20 Minuten

Die leckeren Bärlauch-Knödel sind einfach und schnell in 20 Minuten zubereitet und als Beilage oder als Hauptgericht in Bayern sehr beliebt. Bärlauch ist eine sehr beliebte und viel verwendbare Pflanze in der Küche und hat auch viele gesundheitliche Vorteile. Hier das simple Rezept.

Zubereitung Bärlauch-Knödel

  1. Die altbackenen Semmeln in etwa 1cm kleine Würfel schneiden. Milch und Eier vermischen und mit Pfeffer und Salz würzen.
  2. Die Zwiebel fein hacken und in etwas Butter oder Öl glasig braten. Eiermilch und Zwiebeln unter die Semmelwürfel mischen und beiseitestellen.
  3. 100 g Bärlauchblätter waschen, trockenschleudern und klein schneiden. Einen großen Topf mit Salzwasser aufsetzen. Die Semmelmasse mit den Händen oder dem Handrührer durchkneten, bis sich alle Zutaten gut miteinander verbunden haben und sich daraus Knödel formen lassen. 6-8 Knödel formen, in siedendes Salzwasser geben und bei geringer Hitze etwa eine Viertelstunde gar ziehen lassen.

Zutaten für etwa 6-8 Bärlauch-Knödel

  • 100 g Bärlauch
  • 4 altbackene Semmeln
  • 1 Zwiebel
  • 2 Eier
  • 150 ml Bio-Milch (alternativ Pflanzenmilch)
  • Etwas vegane Butter oder pflanzliches Öl
  • Pfeffer, Salz und Muskat

Tipps rund um die Bärlauch-Knödel

  • Die Knödel könnt Ihr nach Lust und Laune servieren, zum Beispiel bestreut mit geriebenem Käse, zu fruchtiger Tomatensoße, zu knackigem Salat oder bunten Gemüsegerichten.
  • Waren die Semmeln zu frisch, kann es nötig sein, die Knödelmasse mit etwas zusätzlichem Mehl oder Semmelbröseln zu binden.
  • Achtet beim Kauf von Bärlauch auf makellose, frisch und knackig wirkende Blätter ohne Blüten. Ihr könnt Bärlauch auch selbst sammeln. Von Ende März bis Ende Mai sind die Blätter in Laub- und Mischwäldern sowie in Parkanlagen und auf Wiesen zu finden. Das Sammeln ist aber nur für erfahrene Sammler empfehlenswert, denn die Ähnlichkeit von Bärlauch mit giftigen Maiglöckchen und Herbstzeitlosen ist sehr groß.
  • Frischen Bärlauch sollte man daher möglichst sofort verbrauchen, er hält sich gekühlt nur etwa ein bis zwei Tage. Zum Lagern am besten in feuchtes Küchenpapier wickeln und in das Gemüsefach des Kühlschranks legen. Das Frühlingskraut lässt sich auch einfrieren, am besten portionsweise in Gefrierbeuteln oder als Butter.

Bärlauch

Steckt voller Gesund-Stoffe

Vitamine, Spurenelemente, Mineralstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe und vor allem Schwefelverbindungen: Es gibt fast nichts, was Bärlauch nicht für gesunden Genuss zu bieten hat.

Liefert viel Vitamin C

Wer Bärlauch mag, sollte ihn ruhig reichlich essen – immerhin enthalten 100 Gramm ganze 150 Milligramm Vitamin C (drei Viertel der pro Tag empfohlenen Menge).

Beruhigt den Bauch

Bärlauch zählt zu den Naturheilmitteln, die man auch Karminativum nennt. Im Klartext heißt das: Bärlauch hilft bei Magen- und Darmbeschwerden wie Blähungen und krampfartigen Schmerzen.

Hilft beim Detoxing

Die schwefelartigen ätherischen Öle in Bärlauch fördern die Entgiftung der Leber und entlasten damit den Stoffwechsel.

Fördert die Verdauung

Wer viel Bärlauch isst, kann damit außer der Leber auch den Magen und die Galle entlasten beziehungsweise die Bildung von nützlichen Verdauungssäften anregen.

Lindert Gelenkschmerzen

Da Bärlauch entzündungshemmend und abschwellend wirkt, ist er unter anderem für Menschen mit Gicht, Rheuma oder anderen Erkrankungen nützlich, bei denen die Gelenke weh tun.

Schützt das Herz

Beim Zerkleinern von Bärlauch wandelt sich das enthaltene Alliin in Allicin um, das nachweislich vor Gefäßablagerungen und damit vor Herz- und Kreislauferkrankungen schützt.

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