One-Pot-Pasta
Maximaler Genuss, minimaler Aufwand
Habt Ihr wenig Zeit, eine kleine Küche oder keine Lust auf Abwasch? Dann ist diese One-Pot-Pasta genau das Richtige für Euch. Alles gart in einem Topf – das spart Zeit und schont die Nerven. Ein smarter Kochtrend, der den stressigen Alltag für Studierende und Berufstätige deutlich erleichtert. Falls Ihr noch nach Inspiration sucht, wie Ihr das Beste aus begrenztem Platz herausholt, entdeckt unsere cleveren Lösungen für kleine Küchen.
Zubereitung einer leckeren, schnellen One-Pot-Pasta
- Erhitzt das Olivenöl in einem großen Topf. Gebt die gewürfelte Zwiebel und den gehackten Knoblauch dazu und dünstet beides kurz an, bis die Zwiebeln glasig sind.
- Gebt nun die ungekochten Nudeln in den Topf. Fügt die halbierten Tomaten, das Tomatenmark, die Gemüsebrühe und die Sahne hinzu. Rührt alles einmal gut durch.
- Lasst alles zusammen bei mittlerer Hitze köcheln. Für perfekte Ergebnisse und eine präzise Hitzekontrolle sind moderne Kochfelder unerlässlich, damit Eure Pasta gleichmäßig gart, ohne anzubrennen. Rührt regelmäßig um, damit die Nudeln gleichmäßig gar werden und nicht am Topfboden kleben bleiben. Nach etwa 10–12 Minuten sollte die Pasta al dente und eine cremige Sauce entstanden sein.
- Mit Salz, Pfeffer und Kräutern abschmecken. Vor dem Servieren mit frischem Basilikum bestreuen. Und das war es schon :-)
Zutaten One-Pot-Pasta für ca. 4 Personen
- 300 g Pasta, nach Wahl, z. B. Penne, Fusilli oder Spaghetti
- 1 Zwiebel, fein gewürfelt
- 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
- 200 g Kirschtomaten, halbiert
- 2 EL Tomatenmark
- 600 ml Gemüsebrühe oder Wasser
- 200 ml Sahne oder pflanzliche Alternative
- 2 EL Olivenöl oder neutrales Pflanzenöl
- Salz, Pfeffer, getrocknete Kräuter, z. B. Oregano oder Basilikum
- Optional: Basilikum, frisch zum Garnieren
Was macht One-Pot-Pasta so besonders?
- Beim One-Pot-Prinzip garen Pasta, Gemüse, Gewürze und Flüssigkeit gemeinsam in einem Topf. Dadurch verbinden sich die Aromen besonders intensiv.
- Ihr spart Zeit und Abwasch: Am Ende müsst Ihr meist nur einen Topf und wenige Küchenutensilien reinigen. Das passt ideal zu einer modernen Küchenergonomie, die darauf ausgelegt ist, Arbeitswege zu verkürzen und das Kochen so komfortabel wie möglich zu machen.
- Ein weiterer Vorteil: Weil das Wasser und alle Säfte im Topf bleiben und nicht abgegossen werden, gehen weniger wasserlösliche Nährstoffe verloren als beim klassischen Abgießen. Tipps zur nährstoffschonenden Zubereitung findet Ihr auch bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung „10 Regeln DGE“. Wer noch mehr für die Umwelt tun möchte, findet in unserem Blog weitere Tipps für Nachhaltigkeit in der Küche.
Tipps für noch besseren Geschmack und Variationen
Mit ein paar kleinen Handgriffen könnt Ihr Eure One-Pot-Pasta geschmacklich deutlich aufwerten, ohne dass das Rezept komplizierter wird oder mehr Zeit in Anspruch nimmt. Gerade bei One-Pot-Gerichten machen Details oft den entscheidenden Unterschied.
- Ein besonders wichtiger Punkt ist das Anrösten der Zwiebeln und des Knoblauchs. Nehmt Euch dafür ruhig eine Minute mehr Zeit und lasst beides langsam im Olivenöl glasig werden. Dadurch entstehen Röstaromen, die später die gesamte Sauce geschmacklich vertiefen. Achtet darauf, dass der Knoblauch nicht zu dunkel wird, da er sonst bitter schmeckt.
- Auch das Tomatenmark solltet Ihr kurz mit anrösten, bevor Ihr die Flüssigkeit hinzugebt. So verliert es seine Säure und entwickelt eine leichte Süße, die der Sauce mehr Tiefe verleiht. Dieser Schritt wird oft übersprungen, macht aber einen spürbaren Unterschied.
- Die Flüssigkeit lieber nach und nach nachgießen als alles auf einmal. Falls Ihr merkt, dass die Nudeln noch nicht ganz gar sind, die Sauce aber schon sehr dick wird, gebt einfach etwas heißes Wasser oder Brühe hinzu. So bleibt die Konsistenz cremig und die Pasta gart gleichmäßig.
- Für mehr Würze ohne zusätzliche Schärfe eignen sich getrocknete Kräuter wie Oregano, Thymian oder italienische Kräutermischungen, die Ihr bereits zu Beginn in den Topf gebt. Frische Kräuter wie Basilikum oder Petersilie solltet Ihr hingegen erst kurz vor dem Servieren hinzufügen, damit sie ihr Aroma behalten. Warum Gewürze und Kräuter für den vollen Genuss so wichtig sind, erklären wir in einem weiteren Artikel.
- Wenn Ihr es cremiger mögt, gebt am Ende einen kleinen Schuss Sahne (oder pflanzliche Alternative) dazu oder rührt etwas frisch geriebenen Hartkäse unter. Nehmt den Topf dafür kurz vom Herd, damit nichts ausflockt.
Für Abwechslung lassen sich unkompliziert weitere Zutaten integrieren, zum Beispiel:
- Zucchini, Paprika oder Champignons, klein geschnitten und direkt mitgekocht
- Tiefkühlerbsen oder Blattspinat, die erst in den letzten Minuten hinzugegeben werden
- Gebratene Hähnchenstreifen, Hackfleisch oder vegane Alternativen, die vorab kurz angebraten werden
- Ein einfacher, aber raffinierter Trick ist es, die Pasta nach dem Kochen ein bis zwei Minuten ruhen zu lassen. In dieser Zeit bindet sich die Sauce besser, und das Gericht bekommt eine besonders harmonische Textur.
- Zum Abschluss sorgt ein Spritzer Zitronensaft oder etwas Zitronenabrieb für Frische und hebt die Aromen, ohne dass das Gericht sauer schmeckt. Gerade bei cremigen One-Pot-Pasta-Varianten wirkt dieser kleine Kontrast sehr ausgewogen.
FAQ: Alles, was Ihr für Euer One-Pot-Pasta wissen müsst
Weil du damit Zeit sparst, wenig Abwasch hast und ein sättigendes Gericht in kurzer Zeit zubereitest.
Ja, mit pflanzlicher Sahne und ohne Käse wird die Pasta vollständig vegan.
Insgesamt brauchst du meist nicht mehr als 15 bis 20 Minuten.
Ja. Im Kühlschrank halten sie sich in einer luftdichten Box etwa 2–3 Tage.
Am besten funktionieren Sorten mit einer Garzeit von 8 bis 12 Minuten (z. B. Penne, Fusilli oder Spaghetti). Sehr feine Nudeln wie Suppennudeln werden schnell matschig. Eine detaillierte Warenkunde zu verschiedenen Nudelsorten bietet das Bundeszentrum für Ernährung.
Keine Sorge: Lass die Pasta einfach noch 1–2 Minuten ohne Deckel weiterköcheln. Die Stärke der Nudeln bindet die Sauce beim Abkühlen noch etwas nach.
Ja, das klappt wunderbar! Beachte jedoch, dass Vollkornnudeln oft mehr Flüssigkeit aufnehmen. Gib bei Bedarf einfach einen Schuss extra Brühe hinzu.
Es ist empfehlenswert, den Deckel schräg aufzusetzen. So bleibt die Hitze im Topf, aber überschüssiger Dampf kann entweichen, damit die Sauce schön sämig einkocht.
Das Geheimnis ist regelmäßiges Umrühren, besonders in den ersten Minuten und gegen Ende der Garzeit, wenn die Sauce dicker wird.